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Der Traditionsklub aus Ostwestfalen – unser DFB-Pokalgegner DSC Arminia Bielefeld!

Am Sonntag (31. Juli 2022, um 15:30 Uhr in Koblenz) ist es endlich soweit. Das Spiel des Jahres steht für unsere Jungs vom Wasserturm an. Zum 2. Mal in unserer 115-jährigen Vereinsgeschichte steht unser FVE im DFB-Pokal. 2020 kam es zum Duell beim VfL Bochum. Im Ruhrstadion unterlagen wir zwar mit 0:3, doch die Erlebnisse, Erinnerungen und was sich daraus entwickelt hat, leben bis heute. Nun wartet auf uns zwei Jahre später ein Traditionsverein aus Ostwestfalen, der DSC Arminia Bielefeld. Diesen möchten wir Euch nun ein bisschen besser vorstellen.


INFOS ÜBER DIE ARMINIA

Der DSC Arminia Bielefeld (vollständiger Name Deutscher Sportclub Arminia Bielefeld e. V.) ist ein Bielefelder Sportverein. Der Verein hat (Stand: 28. November 2021) 15.009 Mitglieder und gehört damit zu den größeren Sportvereinen in Deutschland. Die Vereinsfarben sind Schwarz, Weiß und Blau. Der Vereinsname leitet sich vom Cheruskerfürsten Arminius ab.

Spielstätte der Arminia ist die SchücoArena mit einer Kapazität von 26.515 Plätzen. Bekannt ist das Stadion als „Bielefelder Alm“.

Die Arminia spielte 18 Jahre lang in der ersten Bundesliga. Achtmal stiegen die Bielefelder in die Bundesliga auf und sind gemeinsam mit dem 1. FC Nürnberg Rekordaufsteiger. Dreimal erreichten sie das Halbfinale des DFB-Pokals.

ERFOLGE

Meister der 2. Bundesliga: 1978 (Nord), 1980 (Nord), 1999, 2020
Meister der 3. Liga: 2015
Meister der Regionalliga West/Südwest: 1995
Westdeutscher Meister: 1922, 1923
Westfalenmeister: 1912, 1921, 1922, 1923, 1924, 1925, 1926, 1927, 1933, 1962, 1990
Westdeutscher Pokalsieger: 1966, 1974
Westfälischer Pokalsieger: 1908, 1932, 1991, 2012, 2013
Halbfinalist im DFB-Pokal: 2005, 2006, 2015

EHEMALIGE TRAINER UND SPIELER

Insgesamt 59 Trainer beschäftigte die Arminia in ihrer bisherigen Vereinsgeschichte, wobei Interimstrainer nicht berücksichtigt wurden. Erster Trainer wurde 1922 der Tscheche Frantisek Zoubec, der mit der Mannschaft einmal westdeutscher und viermal Westfalenmeister wurde. Zoubec ist neben Ernst Middendorp der einzige Trainer, der es bei der Arminia auf drei Amtszeiten brachte. Middendorp schaffte mit dem DSC den Durchmarsch von der Regional- in die Bundesliga und wurde 2005 von den Fans zum Trainer der „Jahrhundertmannschaft“ gewählt. Neben Middendorp (1996) gelang Egon Piechaczek (1970), Karl-Heinz Feldkamp (1978), Hans-Dieter Tippenhauer (1980), Thomas von Heesen (1999), Benno Möhlmann (2002), Uwe Rapolder (2004) und Uwe Neuhaus (2020) der Aufstieg in die Bundesliga.

Zu den prominentesten Trainern der Vereinsgeschichte zählen Otto Rehhagel und Karl-Heinz Feldkamp. Eine Sonderstellung unter den Trainern nimmt Willi Nolting ein, der insgesamt viermal als Interimstrainer auf der Bank Platz nahm.

Insgesamt vier Spieler der Arminia trugen das Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Walter Claus-Oehler war 1923 der erste und für Jahrzehnte der einzige Bielefelder Nationalspieler. 1996 wurde Stefan Kuntz der zweite und 1999 Ronald Maul der dritte Nationalspieler. Patrick Owomoyela absolvierte insgesamt fünf Länderspiele während seiner Zeit beim DSC und hält damit den vereinsinternen Rekord. Karl-Heinz Geils trug zwischen 1981 und 1983 je sechs Mal das Trikot der deutschen B- und Olympiaauswahl. International ist Karim Bagheri Arminias Rekordspieler. Zwischen 1997 und 2000 spielte er 28 Mal für den Iran.

Der Torwart Wolfgang Kneib hält den Rekord für die meisten Ligaspiele. Zwischen 1980 und 1993 spielte er 370 Mal in der Bundesliga, 2. Bundesliga und Oberliga. Während seiner 13 Jahre erzielte er drei Tore per Elfmeter. Ebenfalls auf über 300 Ligaspiele können Fabian Klos (354), Wolfgang Pohl (331) und Helmut Schröder (313) zurückblicken.

Die meisten Tore erzielte der noch aktive Fabian Klos mit 140 Toren vor Ernst Kuster mit 111 Treffern, Artur Wichniarek mit 83 Treffern und Norbert Eilenfeldt, der 81 Tore erzielte.

Zahlreiche Spieler des DSC wurden bei anderen Vereinen zu Nationalspielern. Beispiele hierfür sind Dieter Burdenski, Arne Friedrich, Thomas Helmer, Uli Stein, Jörg Böhme, Heiko Westermann oder zuletzt Diego Demme.

AKTUELLES

Aktuell spielt die Arminia aus Bielefeld nach dem Bundesliga-Abstieg wieder in der 2. Bundesliga. Die Mannschaft von Neu-Trainer Uli Forte startete dabei mit zwei Auftaktniederlagen. Beim Zweitliga-Urgestein SV Sandhausen gab es in Unterzahl eine 1:2-Auswärtsniederlage. Schmerzlicher war sicherlich die 0:3-Heimniederlage am vergangenen Sonntag gegen den SSV Jahn Regensburg. So ist die Arminia noch punktlos in der neuen 2. Liga-Saison.

Aufgrund des Abstiegs hat sich im Arminia-Kader einiges getan. So verlor man wichtige Stützen wie Keeper Stefan Ortega, einer der stärksten Bundesliga-Keeper der vergangenen Jahre. Er ist nun die Nr. 2 hinter Ederson bei Manchester City. Außerdem verlor man mit Nilsson, Pieper, Laursen und Wimmer wichtige Stützen aus der Bundesliga. Doch weiterhin mit an Bord sind u.a. Manuel Prietl, Masaya Okugawa, Janni Serra sowie Vereinslegende und Kapitän Fabian Klos, der seine Fussballschuhe eigentlich an den Nagel hängen wollte, nun aber doch noch eine Saison dranhängt.

KADER DER ARMINIA 22/23

Tor: Stefanos Kapino, Arne Schulz, Nils Hahne

Abwehr: Guilherme Ramos, Frederik Jäkel, Oliver Hüsing, Nathan de Medina, Silvan Sidler, George Bello, Andrés Andrade, Bastian Oczipka

Mittelfeld: Christian Gebauer, Masaya Okugawa, Jomaine Consbruch, Marc Rzatkowski, Burak Ince, Manuel Prietl, Robin Hack, Vladislav Cherny, Benjamin Kanuric, Sebastian Vasiliadis

Angriff: Fabian Klos, Bryan Lasme, Florian Krüger, Noel Niemann, Janni Serra

2 Responses

  1. Charly

    Nette Vorstellungen DSC. Jedoch spielte Arminia 18 Jahre in der BL (eigentlich sogar 19 Jahre wenn man das Jahr mit dem Bundesliga Skandal dazurechnet).
    Und auch wirklich grossen Respekt vor der Leistung vom SV Sandhausen die seit 11 Jahren aus dem Nix den Ligaerhalt schaffen, aber ein 2 Liga Urgestein sind Sie sicher nicht.
    Schöne Grüße an den Rhein.

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